Monatsarchiv für Februar 2006

Plagiat

Dienstag, den 28. Februar 2006

Hat Dan Brown abgeschrieben, übernommen oder sich bloss inspirieren lassen? Der Plagiatsprozess gegen den Bestsellerautor wirft zunächst einmal verschiedene Fragen auf. Geht es um «Diebstahl» von geistigem Eigentum? Sind finanzielle Aspekte das zentrale Thema? Lässt sich definieren, wo die Grenzen zwischen sich inspirieren lassen und übernehmen von fremdem Gedankengut sind? Drei Plagiatdefinitionen, die eine humoristisch, […]

Geklaute Empfehlungen

Montag, den 27. Februar 2006

Hier ein Film, da ein Buch, beide kann ich ebenfalls empfehlen, will sagen, das Buch hab‘ ich sogar im Vorjahr mal besprochen. Damit sind mindestens zwei Abende dieser Woche gerettet, auch wenn’s draussen noch so trüb sein sollte und kein Alternativprogramm in Sichtweite ist. Gute Perspektive, ja?

Wer ist Noam Chomsky?

Montag, den 27. Februar 2006

Chomsky ist der meistzitierte lebende Intellektuelle und Kritiker der US-Politik. Dass er differenziert argumentiert und zum selber Denken auffordert, ist gerade deshalb keine Selbstverständlichkeit. Den Versuch einer Annährung an das Denken des linken jüdischen Intellektuellen können Sie bei uns im Laden erstehen. Eine Anregung für den Alltag: «Es gibt viele Dinge, die getan werden können, […]

Part 1 – A wie «ausgepowert»

Freitag, den 24. Februar 2006

In ausgepowert scheint Power zu stecken, was von englisch power «Kraft» kommt. Mit der positiven Power hat das Verb aber ursprünglich gar nichts zu tun. Es geht im Gegenteil letztlich auf französisch pauvre «arm» (von lateinisch pauper) zurück. Ursprünglich meinte auspowern, das im 19. Jahrhundert zuerst in Form auspovern belegt ist, «(bis zur Verelendung) ausbeuten». […]

Nachkriegsliteratur in der Schule

Donnerstag, den 23. Februar 2006

Im Fach Kulturkunde behandeln wir alle wichtigen Epochen der deutschen Literatur sowie die wichtigen Schriftsteller und Lyriker aus dieser Zeit. Wir haben mit einem zeitgenössischen Buch angefangen und arbeiten uns rückwärts durch. Das Gedicht «Inventur» von Günter Eich aus der Epoche Trümmer- und Kahlschlagliteratur finde ich besonders eindrücklich, kahl und ernüchternd.

Verkehrte Welt

Donnerstag, den 23. Februar 2006

Das ist ja die verkehrte Welt, wir gehen auf den Köpfen! Die Jäger werden dutzendweis Erschossen von den Schnepfen. Die Kälber braten jetzt den Koch, Auf Menschen reiten Gäule; Für Lehrfreiheit und Rechte des Lichts Kämpft die katholische Eule. Der Häring wird zum Sanskülott, Die Wahrheit sagt uns Bettine, Und ein gestiefelter Kater bringt Den […]

Hast Du vertrauten Umgang mit Damen

Mittwoch, den 22. Februar 2006

Hast Du vertrauten Umgang mit Damen, Schweig, Freundchen, still und nenne nie Namen: Um ihretwillen, wenn sie fein sind, Um deinetwillen, wenn sie gemein sind. [Heinrich Heine, 1820]