Monatsarchiv für Mai 2009

iPhone-Lektüre

Samstag, den 30. Mai 2009

Der Apple-Store iTunes bietet zur Zeit gegen 1800 E-Books für den deutschsprachigen Raum an, ohne dass man vorher eine Software kaufen und runterladen müsste. Viele Titel bewegen sich preislich zwischen 0,79 € und 4,99 €. Am häufigsten wurden Karl Marx, Das Kapital (für 0.79 €) und Karl May, Winnetou (für 0.79 €) erworben. Die Zoomfunktion […]

Bücher sind (k)eine Ware

Donnerstag, den 28. Mai 2009

Während vier Stunden stand das Buch im Mittelpunkt. Vier Stunden wurde im Nationalrat über die Preisbindung diskutiert. Da legten sich einige Parlamentarierinnen und einige Parlamentarier ganz schön ins Zeug. Mit Argumenten, schöner hätte sie keine Buchhändlerin formulieren gekonnt, griff der nationalrätliche Poet der Wiedereinführung der Buchpreisbindung kräftig unter die Arme und mit 103 zu 74 […]

Atemzüge

Montag, den 25. Mai 2009

Bütenpracht all überall. Da liegt Robert Musil schon auf der Zunge, wartet drängend darauf, vorgelesen zu werden. …Ein geräuschloser Strom glanzlosen Blütenschnees schwebte, von einer abgeblühten Baumgruppe kommend, durch den Sonnenschein; und der Atem, der ihn trug, war so sanft, dass sich kein Blatt regte. Kein Schatten fiel davon auf das Grün des Rasens, aber […]

Büechli-RS

Samstag, den 23. Mai 2009

Erich Hess hat diese Woche die Arena und die Schweiz mit einem revolutionären Lösungsansatz zur Bekämpfung der Jugendgewalt erschüttert. Das Problem an der Wurzel bekämpfend, will er die Verantwortung für Kinder vom Staat zurück an die Eltern geben. Ein Instrument dafür «eine Art Rüebli-RS», damit junge Frauen «wieder kochen und putzen lernen».  Eine gute Idee, […]

„Die Nacht der schlechten Texte“

Montag, den 18. Mai 2009

Die experimentelle Plattform für deutschsprachige Literatur ‚Wort-Werk‘ veranstaltet „Die Nacht der schlechten Texte“. Wie schreibt man bewusst „schlechte“ Texte? und Was ist ein „schlechter“ Text? und Weshalb ist der schlechteste Text dann doch der beste? Dies ist eine Aufforderung an AutorInnen, die sich nicht nur an österreichische, sondern an alle deutschsprachigen Schreibenden unabhängig von Nation, […]

Preisbindung bei Büchern

Freitag, den 15. Mai 2009

Giovanni Bernasconi schreibt in seinem Kommentar zum Tagesanzeiger-Artikel zur Debatte über ein Preisbindungsgesetz für Bücher: Die Preisbindung gehoert einfach weg! Allen Leser rate ich sich im Ausland einzudecken: ob Englische, Franzoesische, Italienische und nicht nur Duetsche Buecher kauft man dort viel billiger als in der CH. Eine Praemie von bis zu 50% fuer Buecher die […]

Googles Praktiken oder die Arroganz der Macht

Dienstag, den 12. Mai 2009

Google digitalisiert das Wissen der Welt. Wer dagegen protestiert, gilt als Spielverderber. Autoren und Verleger bekommen das zu spüren. Von Googles Praktiken betroffen ist der Frankfurter Verleger KD Wolff (Stroemfeld Verlag). Er erhielt den Hinweis, dass ein Band der von ihm verlegten Kleist-Ausgabe komplett bei Google zu finden sei. Wolff stiess im Netz auf über […]