Babylon

Yasmina Reza
Babylon

Yasmina Reza: Babylon

«Eine junge Frau schlägt über die Stränge, wie sie nur kann, zieht aufgebrezelt und in Kriegsbemalung durchs Leben und auf einmal ist sie sechzig».

Elisabeth ist kürzlich sechzig Jahre alt geworden. Für Elisabeth ein gewaltiges, abstraktes Alter. Sie und ihr Ehemann Pierre laden zu einem kleinen Frühlingsfest in ihrer Wohnung Freunde, Arbeitskollegen und die Nachbarn Jean-Lino und Lydie aus dem Fünften ein. Man hat sich im Treppenhaus kennengelernt und angefreundet. Das Fest verläuft wunderbar, bis Lydie sich erkundigt, ob das Hühnchen im Cake aus biologischer Aufzucht stamme. Die Abendgesellschaft beginnt aufgeregt zu diskutieren. Vor allem Lydie und Jean-Lino kriegen sich in die Haare. Als die Gäste gegangen sind und Elisabeth und Pierre bereits im Bett liegen, klingelt es an der Tür. Es ist Jean-Lino, der sagt, er habe Lydie umgebracht.

Die Pariser Schriftstellerin Yasmina Reza ist vor allem wegen Ihrer Theaterstücke, die weltweit gespielt werden, bekannt. Das Stück «Der Gott des Gemetzels» wurde 2011 von Roman Polanski verfilmt.

Susanne Bühler

Hanser Verlag, 2017
224 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-446-25651-4

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