Patria

Fernando Aramburu
Patria

Fernando Aramburu: Patria

«Frage deinen Sohn, wenn du ihn das nächste Mal besuchst, ob er es war, der geschossen hat. Ich muss es wissen, bald, ich habe nicht mehr lange zu leben. Ich werde ihn auch nicht verraten. Und sag ihm, wenn er mich um Verzeihung bittet, vergebe ich ihm.»

Bittori, die Witwe eines ermordeten baskischen Unternehmers glaubt, dass der Sohn ihrer einst besten Freunde hinter dem Anschlag auf ihren Mann steckt. Dieser lebte als ETA Kämpfer im Untergrund und sitzt nun schon seit Jahren im Gefängnis.

Der Autor erzählt in seinem grandiosen, aufwühlenden Roman die Geschichte zweier baskischer Familien, die der blutig geführte Kampf der ETA für ein autonomes Baskenland zu erbitterten politischen Feinden macht und deren Alltag prägt. 

Doch es geht letztendlich auch um die Frage, ob und wie eine Aussöhnung über alle erlittenen Schrecken hinweg mit den einstigen Tätern möglich ist.

Veronika Scheuermeier

Rowohlt, 2018
768 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-498-00102-5

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