Ich bin, ich bin, ich bin

Maggie O'Farrell
Ich bin, ich bin, ich bin
Siebzehn Berührungen mit dem Tod

Maggie O'Farrell: Ich bin, ich bin, ich bin

«Als Kind dem Tod so nah gewesen zu sein und dann das Leben neu geschenkt zu bekommen, hat mich viele Jahre lang verwegen gemacht, nonchalant gegenüber dem Risiko, geradezu tollkühn.»

Mit acht Jahren überlebt Maggie O'Farrell (geb. 1972 in Nordirland) nur knapp eine Gehirnhautentzündung. Als rastloser Teenager springt sie aus einer spontanen Laune heraus im Dunkeln aus 15 Meter Höhe in einen Fluss und entgeht nur knapp dem Ertrinken. Sie reist in Nachtzügen quer durch Europa und kommt um Mitternacht ohne Quartier in fremden Städten an. In Chile drückt ihr ein Fremder die Klinge einer Machete an den Hals, und auf einer Bergtour fängt sie einen amöbischen Parasiten ein, den sie in einem lebensgefährlichen Stadium fiebriger Dehydrierung in einem Spital in China knapp besiegen kann.
Fröstelnd und mit angehaltenem Atem liest man die Geschichte «Hals», in der sich Maggie O'Farrell als 18-Jährige auf einer einsamen Wanderung im Lake District aus den Fängen des Mannes befreit, den sie zwei Wochen später gegenüber der Polizei als Mörder und Vergewaltiger einer 22-jährigen Tramperin identifizieren wird.
In 17 Episoden erzählt die Autorin anhand von lebensbedrohenden Situationen ihr Leben beziehungsweise schildert ihr «Beinahesterben».
Maggie O'Farrell hat ein fesselndes und sehr ehrliches Buch geschrieben, das einen unweigerlich darüber nachdenken lässt, wie oft man im eigenen Leben schon solch ganz existenziellen Situationen gegenüberstand.

Therese Heiniger

Piper Verlag, 2018
256 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-492-05889-6

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