Die Katze und der General

Nino Haratischwili
Die Katze und der General

Nino Haratischwili: Die Katze und der General


Die Geschichte beginnt mit Nura, einer unangepassten, lebenshungrigen und wissensdurstigen jungen Frau, die in den tschetschenischen Bergen lebt. 1995 wütet in ihrem Land der Erste Tschetschenienkrieg. Mit dem Verkauf von Hühnern und anderen Lebensmitteln spart sie heimlich Geld, um irgendwann in die grosse weite Welt, jenseits des kargen Tals und ohne Kopftuch, hinauszurennen. Sie träumt von Freiheit und hat Sehnsucht nach einem besseren Leben. Ihre Geschäfte macht sie fatalerweise mit russischen Besatzern, die für eine Kriegspause in ihr abgelegenes Dorf verlegt wurden. Doch die Männer halten den aufgezwungenen «Frieden» nicht aus und sie begehen eine abscheuliche Tat. Einer der Täter wird in den darauffolgenden Jahren zu einem gefürchteten russischen Oligarchen aufsteigen und ein neues Leben in Berlin beginnen. Aber die Erinnerungen und seine Schuld lassen ihn nicht los und die Ereignisse von damals holen ihn zwanzig Jahre später wieder ein.

Mit ihrem neuen, 750 Seiten umfassenden und vielschichtigen Roman «Die Katze und der General» steht Nino Haratischwili auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2018. Das Gastland an der kommenden Frankfurter Buchmesse ist Georgien, das Herkunftsland der talentierten Autorin. Ende Oktober gibt es Lesungen mit ihr auch in Zofingen und Zürich.

Susanne Bühler

Frankfurter Verlagsanstalt, 2018
750 Seiten, Gebunden
ISBN 978-3-627-00254-1

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