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Babin, Anna-Maria: Der Gläserne Film

Strategien und Ziele der Vorgeschichte in zeitgenössischen Cineserien

Transparenz und Authentizität sind nicht nur die Schlagwörter des 21. Jahrhunderts, sondern stecken auch hinter der Erzählweise einiger der erfolgreichsten Filme der letzten zwanzig Jahre: 1999 begann mit STAR WARS: EPISODE I der Boom der Vorgeschichte im US-amerikanischen Mainstreamfilm, der bis heute die internationale Kinolandschaft und vor allem deren derzeitige Cineserien prägt. Sogenannte Prequels und Franchise Reboots widmen sich seitdem nicht nur einer Galaxie weit, weit entfernt, sondern auch etwa dem berühmtesten Agenten des Britischen Secret Service, James Bond. In diesen Vorgeschichten erfahren die Zuschauer*innen nach oftmals jahrzehntelanger Wartefrist endlich, wie die Figuren und Welten so geworden sind, wie sie im kulturellen Gedächtnis repräsentiert werden. Der Grund für den Fokus auf eine solche Erzählweise liegt in dem immer größer werdenden Verlangen nach Transparenz in Kultur und Gesellschaft. Aber es geht nicht allein darum, einfach nur hinter die Fassade früher so undurchsichtiger Figuren wie Darth Vader zu blicken, sondern vielmehr darum, sie als besonders zu markieren: als authentische Figuren, die so eine noch viel größere Faszination ausüben, können sich die Zuschauer*innen doch nun viel besser mit ihnen und ihrer Geschichte identifizieren.


Artikelnummer: 978-3-8260-7088-4
Fr. 55.40
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Autor Babin, Anna-Maria
Verlag Königshausen & Neumann
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 270 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H23.3 cm x B15.2 cm x D2.1 cm 425 g
Reihe Film - Medium - Diskurs
Reihenbandnummer 115
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