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Darstellung des Undarstellbaren

Religionstheoretische Studien zum Darstellungsbegriff bei A. G. Baumgarten und I. Kant

Wie wird das schlechthin Undarstellbare sinnlich darstellbar? Petra Bahr zeigt in ihren Studien zur historischen Semantik des Darstellungsbegriffs zwischen 1750 und 1800, daß diese Frage das 18. Jahrhundert nicht nur in ästhetischer, sondern auch in religionstheoretischer Perspektive beschäftigt. Die religionsphilosophische Dignität von Baumgartens Aesthetica und Kants Kritik der Urteilskraft, zweier in der Regel nur als konkurrierende Philosophien der Kunst wahrgenommenen Werke, wird dabei so rekonstruiert, daß der bleibende Bezug Kants auf die Einsichten Baumgartens auch noch in deren Überwindung sichtbar bleibt: die Rolle der produktiven Einbildungskraft, die Neubestimmung des Symbolverständnisses und die Umbesetzung des Begriffs der sinnlichen Repräsentation. Mit einem sinngeschichtlichen Zugang wird die reiche und wechselvolle Vorgeschichte rekonstruiert, die die Kritik der Urteilskraft zu allererst als die Antwort Kants auf ausstehende Probleme der sinnlichen Darstellung des Undarstellbaren verstehbar macht.

Artikelnummer: 978-3-16-148179-6
Fr. 110.80
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Produktspezifikation
Autor Bahr, Petra
Verlag Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2004
Seitenangabe 332 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H23.7 cm x B15.7 cm x D2.2 cm 514 g
Artikelart Libri
Auflage 1. Auflage
Reihe Religion in Philosophy and Theology
Reihenbandnummer 9
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