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Eshel, Amir : Dichterisch denken

Ein Essay
Was Dichten und Denken unterscheidet und wie eng das eine mit dem anderen doch zusammengehört, zeigt Amir Eshel in diesem Essay. Dichten ist nach einem Wort von Hannah Arendt Denken ohne Geländer: frei, ungebunden, ein Versuch jenseits einer Systematik. Damit wirkt Dichtung auf das Denken ein. Es gibt ein dichterisches Denken, das Eshel anhand von Gedichten aufzeigt, aber auch an Bildern von Gerhard Richter, an Werken von Dani Karavan und Installationen, die allesamt einen ganzen Zusammenhang ausdrücken. Amir Eshel richtet seine Aufmerksamkeit auf zeitgenössische Künstler, deren Werke Inhumanität und Unfreiheit ins Zentrum rücken und in ihrer künstlerischen Gestaltung einen Ausweg aus der negativen Wirklichkeit, Erfahrung und Einschränkung weisen zu eigenem Denken, zu perspektivischer Weite, die den Anderen in die Betrachtung einbezieht, zu neuen Formen und Inhalten. Und Amir Eshel zeigt, wie wir es lernen können, dichterisch zu denken, denkend zu dichten.»Kunst ist heute ein Event, das man im Terminkalender neben anderen Business-Einträgen platziert, um von der widrigen Alltäglichkeit abzulenken und um sich kurzweilig bespaßen zu lassen. Doch genau das widerspricht der eigentlichen DNA von Kunst. Kunst ist ihrem Wesen nach ungebunden, frei und offen. Damit wir ihre eigentlichen Aufgaben nicht vergessen, lädt Amir Eshel zum dichterischen Denken ein.«
Hannes Mittermaier, Die Südtirolerin 09.11.2020
Artikelnummer: 978-3-633-54304-5
Fr. 34.90
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Autor Eshel, Amir / Kömen, Ursula (Übers.)
Verlag Jüdischer Verlag
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 279 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H22.0 cm x B14.4 cm x D2.4 cm 561 g
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