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Familienbücher als Medien städtischer Kommunikation

Untersuchungen zur Basler Geschichtschreibung im 16. Jahrhundert

Bei städtischen Familienbüchern handelt es sich um Sammelhandschriften, in denen unter anderem stadtgeschichtliche Texte mit familienbezogenen Aufzeichnungen kombiniert wurden. Marco Tomaszewski fragt nach Verwendungsweisen und kommunikativen Reichweiten dieser spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Quellen, indem er die Bücher im Rahmen der städtischen Kommunikation kontextualisiert. Dabei zeigt sich, dass ihr zeitgenössischer Gebrauch gerade im Spannungsfeld zwischen familiärer Exklusivität und städtischer Öffentlichkeit zu verstehen ist.Die heutige Wahrnehmung dieser Quellen wird maßgeblich durch Editionen beeinflusst, die jedoch ein ganz anderes Bild als die Handschriften bieten und daher ihrerseits historisiert werden müssen. Aus diesem Grund sind neben der vormodernen Überlieferung auch die Entstehungskontexte der Editionsreihe Basler Chroniken Thema des Buches.

Artikelnummer: 978-3-16-154907-6
Fr. 138.30
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Produktspezifikation
Autor Tomaszewski, Marco
Verlag Mohr Siebeck GmbH & Co. K
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2017
Seitenangabe 252 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H24.5 cm x B16.9 cm x D2.4 cm 569 g
Artikelart Libri
Reihe Spätmittelalter, Humanismus, Reformation
Reihenbandnummer 98
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