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"Freunde sind wir ja eigentlich nicht"

Hofmannsthal, Schnitzler und das Junge Wien

Das Junge Wien - eine Gruppe junger Literaten: der Dichter-Dandy Richard Beer-Hofmann, der Schriftsteller und Arzt Arthur Schnitzler, das literarische Wunderkind Hugo von Hofmannsthal, weiter im Hintergrund: Hermann Bahr, Netzwerker und selbsternannter "Gründer" des Jungen Wien, und nicht zuletzt der Schriftsteller und Feuilletonist Felix Salten, der mit "Bambi", von Walt Disney verfilmt, postum Berühmtheit erlangen sollte. Zehn Jahre lang um die Jahrhundertwende fühlten sich die Autoren in lockerem Kreis einander verbunden. David Österles Gruppenbiografie nähert sich dem bedeutenden Literatenkreis kaleidoskopisch. Er betrachtet ihr Schreiben am Übergang von Tradition und Moderne, zwischen Historismus und Erneuerung, Ästhetentum und Engagement, untersucht das soziokulturelle Bewusstsein der Gruppenmitglieder zwischen Bürgertum und Aristokratie, erkundet Themen wie Liebe, literarische Geschlechterbilder, ihre gemeinsamen Reisen, Schaffens- und Freizeiträume, ihre Erfolge und Niederlagen und nicht
zuletzt auch die komplizierten freundschaftlichen Beziehungen untereinander. In den Blick gerückt werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Verbindendes und Trennendes und Fragen der individuellen und kollektiven Identität der Autoren.

Artikelnummer: 978-3-218-01162-4
Fr. 34.90
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Produktspezifikation
Autor Österle, David
Verlag Kremayr Und Scheriau
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2019
Seitenangabe 224 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H24.6 cm x B18.0 cm x D2.2 cm 704 g
Artikelart Libri
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