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Meinecke, Thomas: Tomboy

Roman
Ein Mädchen, das sich - entgegen gängiger Rollenklischees - wie ein Junge benimmt, wird im Amerikanischen »Tomboy« genannt. Aber ist ein Tom nicht auch immer schon ein Boy und der Begriff damit verräterisch tautologisch? Warum wird dieser doppelt männliche Ausdruck ausschließlich für Mädchen verwendet? Und warum kann ein Mann nicht lesbisch sein? Thomas Meineckes Roman ist ein bizarres Kabinett der gender troubles. Es treten auf: Studentinnen und Studenten in Heidelberg. Die Geschlechterverhältnisse geraten ins Tanzen, die Polarität männlich/weiblich wird zum Schmelzen gebracht, als konstruiert entlarvt und in ein produktives Oszillieren überführt.»Ein außergewöhnliches Programm, für das man so leicht kein literarisches Beispiel wird beibringen können. Thomas Meinecke hat sich entschieden, einen ganz besonderen theoretischen Diskurs, nämlich den feministischen der Gender Studies, nicht nur zum Romanthema, sondern zum Roman selbst zu machen.« Hubert Winkels, Die ZEIT»Bücher wie Tomboy oder Hellblau erscheinen ? wie eine Antwort auf Musils Versuch, die Welt hinter den uferlosen Diskursen wiederzuerlangen.«
Michael Adrian, Frankfurter Allgemeine Zeitung 13.09.2010
Artikelnummer: 978-3-518-39618-6
CHF 18.50
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Autor Meinecke, Thomas
Verlag Suhrkamp
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2000
Seitenangabe 256 S.
Meldetext Lieferbar in 48 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H17.6 cm x B10.8 cm x D1.5 cm 158 g
Auflage 8. A.
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