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Quelle: Wikipedia (Hrsg.): Mitglied Des Parlamentarischen Rates

Quelle: Wikipedia. Seiten: 102. Kapitel: Konrad Adenauer, Theodor Heuss, Ernst Reuter, Otto Suhr, Carlo Schmid, Hermann Höpker-Aschoff, Helene Wessel, Elisabeth Selbert, Paul Löbe, Erich Ollenhauer, Thomas Dehler, Hans-Christoph Seebohm, Max Reimann, Adolf Süsterhenn, Andreas Gayk, Ernst Wirmer, Hermann von Mangoldt, Wilhelm Heile, Paul de Chapeaurouge, Jakob Kaiser, Heinrich von Brentano, Robert Lehr, Hans Reif, Helene Weber, Ludwig Bergsträsser, Friedrich Wilhelm Wagner, Lambert Lensing, Georg August Zinn, Fritz Eberhard, Hermann Schäfer, Friederike Nadig, Willibald Mücke, Wilhelm Laforet, Max Becker, Heinz Renner, Rudolf-Ernst Heiland, Hannsheinz Bauer, Jean Stock, Walter Menzel, Heinrich Rönneburg, Georg Diederichs, Anton Hilbert, Albert Finck, Adolf Ehlers, Rudolf Katz, Hugo Paul, Otto Heinrich Greve, Hermann Runge, Anton Pfeiffer, Adolph Schönfelder, Carl Schröter, Walter Strauß, Albert Roßhaupter, Werner Hofmeister, Paul Binder, Johannes Brockmann, Josef Schrage, Theophil Kaufmann, Gustav Zimmermann, Josef Seifried, Fritz Löwenthal, Josef Schwalber, Hermann Fecht, Hubert Hermans, Josef Ferdinand Kleindinst, Felix Walter, Fritz Hoch, Friedrich Maier, Kaspar Gottfried Schlör, Kaspar Seibold, Karl Kuhn, Karl Sigmund Mayr, Adolf Kühn, Friedrich Wolff, Gerhard Kroll, Hans Wunderlich, Adolf Blomeyer. Auszug: Ernst Rudolf Johannes Reuter (* 29. Juli 1889 in Apenrade, Provinz Schleswig-Holstein; + 29. September 1953 in Berlin) war ein deutscher Politiker und Kommunalwissenschaftler. In bürgerlichen Verhältnissen aufgewachsen, wandte sich Reuter während seines Studiums dem Sozialismus zu. Von 1912 an gehörte er der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) an und betätigte sich für sie als Wanderredner und Journalist. Nachdem er im Ersten Weltkrieg in russische Kriegsgefangenschaft geraten war, stellte er sich nach der Oktoberrevolution in den Dienst der Bolschewiki und wirkte als Volkskommissar im Siedlungsgebiet der Wolgadeutschen in Saratow. Von 1919 bis zu seinem Ausschluss 1922 gehörte er der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an. Das Amt des Generalsekretärs dieser Partei bekleidete er von August bis Dezember 1921. Über die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD) kam Reuter 1922 wieder zur SPD, für die er 1926 Berliner Stadtrat für Verkehr wurde. 1931 wechselte er nach Magdeburg in das Amt des Oberbürgermeisters dieser Stadt. Nach seiner Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten und zweimaliger Konzentrationslager-Haft ging Reuter 1935 ins türkische Exil. Ende 1946 kehrte Reuter nach Berlin zurück und amtierte als Stadtrat für Verkehr und Versorgungsbetriebe. Im Nachkriegs-Berlin entwickelte er sich rasch zum wichtigsten sozialdemokratischen Politiker. Als Konsequenz der Berliner Blockade wurde er zum Oberbürgermeister der Westsektoren gewählt und stieg zum international bekannten Repräsentanten Berlins auf. Er setzte sich für die Gründung eines westdeutschen Staates ein und sorgte für eine enge Verknüpfung West-Berlins mit der Bundesrepublik. Ernst-Reuter-Büste in Berlin, Aufnahme von 1955 Ernst Reuter, sieben Jahre altErnst Reuter war der fünfte Sohn von Wilhelm Reuter (1838-1926). Dieser hatte aus seiner ersten Ehe bereits zwei Söhne. Mit der zweiten Ehefrau, Karoline Reuter (1851-1941), geborene Hagemann, hatte er fünf Söhne, von


Artikelnummer: 978-1-159-18072-0
Fr. 38.20
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