Suchen

Roud, Gustave : Lied der Einsamkeit

und andere Prosadichtungen
Leben und Werk von Gustave Roud (1897-1978) haben nichts Spektakuläres an sich. Nach dem Studium in Lausanne kehrte Roud auf den Bauernhof seiner Familie in Carrouge (Kanton Waadt) zurück, wo er sein ganzes Leben verbrachte. Er war ein melancholischer Beobachter der bäuerlich geprägten Landschaft des Haut-Jorat, die er auf unzähligen Spaziergängen durchstreifte, um sie in einer poetisch dichten, musikalischen Prosa festzuhalten. Durch sein Werk, in dem er das von der Arbeit im Wechsel der Jahreszeiten bestimmte Leben beschreibt, zieht oft eine Ahnung von Harmonie und vom Paradies, aber ebenso oft eine tiefe Einsamkeit. Roud war ein wichtiger Vertreter einer Dichtung der Introspektion, geprägt von deutschen Dichtern wie Novalis, Trakl, Hölderlin und Rilke, die er ins Französische übersetzt hat. Das Werk des bereits von seinen Zeitgenossen verehrten Poeten hat heute über die Grenzen der Westschweiz hinaus breite Anerkennung gefunden. Ebenso anerkannt ist inzwischen auch sein fotografisches Werk, und Roud gilt als einer der wichtigsten europäischen Schriftsteller-Fotografen der Jahre zwischen den Weltkriegen.
Artikelnummer: 978-3-85791-841-4
Fr. 36.75
decrease increase
Autor Roud, Gustave / Zehnder, Gabriela (Übers.) / Jaccottet, Philippe (Vorb.)
Verlag Limmat
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2017
Seitenangabe 192 S.
Meldetext Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen GB; Fotografien, vierfarbig und s/w
Masse H20.8 cm x B13.5 cm x D1.8 cm 340 g
Filters
Sort
display