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Schmitt, Arbogast (Hrsg.): Denken ist Unterscheiden

Eine Kritik an der Gleichsetzung von Denken und Bewusstsein
Wenn in der Philosophie oder den Naturwissenschaften gefragt wird, ob Menschen oder Tiere denken können, fragt man, ob sie Bewusstsein haben. Die aktive, kontrollierbare Spontaneität des Bewusstseins setzt ein, wenn ihm auf vorbewusste Weise die Gegenstände, die es denkend 'bestimmen' soll, gegeben sind. Darüber hatte man fast 2000 Jahre lang anders gedacht: Das Denken kann nur die Gegenstände haben, die es selbst aufgebaut hat. Zu wissen, wie dieser Aufbau geschieht, setzt eine Reflexion auf die Leistungen der verschiedenen Erkenntnisformen voraus, die als Unterscheidungsvermögen verstanden wurden. Als Bedingung eines selbstbestimmtem Wissens galt, dass man nicht nur Unterschiede bemerkt, sondern reflexiv die Kriterien des Unterscheidens ermittelt. Dieses Buch versucht, die beiden einander fremden Denkbegriffe gegeneinander abzugrenzen und ihr Verhältnis zu bestimmen. Durch seine sorgfältigere Beachtung könnte die Moderne eine positivere Stellung zu ihrer eigenen Vergangenheit gewinnen, aber auch zu 'nicht-modernen' Kulturen und zu Lebewesen ohne bewusste Intelligenz.
Artikelnummer: 978-3-8253-4711-6
Fr. 44.90
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Autor Schmitt, Arbogast (Hrsg.)
Verlag Universitätsvlg. Winter
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 239 S.
Meldetext Lieferbar in ca. 10-20 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen GB
Masse H24.0 cm x B16.0 cm x D2.2 cm 488 g
Reihe Studien zu Literatur und Erkenntnis
Reihenbandnummer 18
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