2. September 2010 von UR
Es gibt immer wieder unerwartete Entdeckungen in der Welt des Buches. Neulich fielen mir neun Bände der Bibelübersetzung von Martin Buber und Franz Rosenzweig buchstäblich in die Hände. Gerne gebe ich diese Fundstücke zum bescheidenen Preis von Fr. 95.00 wieder aus meinen Händen.
Wie gross auch immer die Zahl unserer Bloglesenden sein mag, dieses Angebot sei ihnen alleine vorbehalten. Es gibt jedoch nur dieses eine Exemplar.
Hier der genaue Beschrieb:
Die Schrift. Zu verdeutschen unternommen von Martin Buber und Franz Rosenzweig. 9 Bände von insgesamt 15 Bde. (In dieser Ausstattung so vollständig erschienen). Lambert Schneider Verlag, Berlin 1925 ff 206 S.; 175 S.; 125 S.; 168 S.; 145 S.; 102 S.; 112 S.; 259 S.; 270 S.; Originalpapiereinband braun mit Lesebändchen. Schnitt teilweise etwas angestaubt oder etwas beschabt. Sonst sehr gut erhaltene Ausgabe:
- I. Das Buch im Anfang. – II. Das Buch Namen. – III. Das Buch Er rief. – IV. Das Buch In der Wüste. – V. Das Buch Reden. – VI. Das Buch Jehoschua. – VII. Das Buch Richter. – VIII. Das Buch Schmuel. – IX. Das Buch Könige.
Diese Bände fehlen: X. Das Buch Jeschajahu. – XI. Das Buch Jirmejahu. – XII. Das Buch Jecheskel. – Das Buch der Zwölf. – XIV. Das Buch der Preisungen. – XV. Das Buch Gleichsprüche.
… und jetzt viel Glück…
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26. August 2010 von AR

Das Münstergass-Buchhandlungs Schaufenster
zum 40-jährigen Jubiläum vom Lenos Verlag

Die Lenos Vitrine in der Zentralbibliothek von Bern
Happy Birthday
Die Münstergass-Buchhandlung gratuliert dem Lenos Verlag zum 40-jährigen Bestehen. Wir sind auf Verlage mit einem guten Programm angewiesen, denn wir können nur das verkaufen, was die Verleger auch drucken. Der Lenos Verlag ist eines dieser wichtigen Standbeine. Er bereichert unser Sortiment seit nun 40 Jahren.
Als Dankeschön schmücken Bücher von der LENOS POCKET Taschenbuchreihe unser Schaufenster.
Wir wünschen dem Lenos Verlag für die kommenden (hoffentlich weiteren) 40 Jahre viel Erfolg und Freude beim Verlegen seiner Titel.
Die Münstergass-Buchhandlung
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20. August 2010 von UR
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16. August 2010 von UR

An die Freunde, die mir zum Geburtstag gratuliert haben:
Ich bin unschuldig ! Ich hätte das Datum nicht verraten. So aber fielen Postkarten, Briefe, Schleckereien, Bücher, CDs, Zeichnungen über mich her. Am Anfang dachte ich noch: nur Mut, zehn kleine Billets pro Tag, das müßte zu schaffen sein, zwanzig auch noch. . . Aber dann kam ein riesiger Postsack der poste italiane – bis dato sind es über 900 Grüße, so ungefähr.
Da lahmt auch der stärkste Arm (der rechte ginge ja noch, aber von vorne ist das der linke). So habe ich am Ende nur noch Fragen beantwortet, so gut es ging oder darauf vertraut, daß dies in meinem inzwischen erschienenen Buch geschieht.
Aber alle haben mir Gesundheit gewünscht, vielen Dank (bisher keine Klagen) sowie dem Verlag die Unabhängigkeit (wird gemacht).
Vielen Dank, liebe Freunde! Seid umschlungen!
Ihr/Euer
Klaus Wagenbach
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5. August 2010 von UR

Dieses Buch kostete Fr. 31.00 und nun ab dem 2. August 2010 neu Fr. 27.50.
Was sich vorerst als “Kosmetik” ankündete, z. B. Daniel L. Everett: Das glücklichste Volk. Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas. Fr. 43.90, neu Fr. 42.90, erweist sich nun doch als ein grösserer Preissturz:
Judith Schalansky: Atlas der abgelegenen Inseln. Fr. 54.90, neu Fr. 48.90.
Es freut uns, allen unseren Kundinnen und Kunden diese neuen Preise weiterzugeben.
Unsere Meinung ist die alte, Bücher sind keine übliche Handelsware, Bücher sind geistige Nahrung. Bücher sind zu billig, für den Preis des neuen Max Frisch jedenfalls, ist nur ein frugales Abendessen zu haben.
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30. Juli 2010 von UR

Bekannt ist schon lange, dass Franz Kafka und Max Brod zusammen ein eher scherzhaft gemeinten Text der “Millionenplan” und einen Reiseführer “Billig durch die Schweiz” verfassten. Diese und weitere Manuskripte sind bis heute verschollen. Liegen sie im Zürcher Banksafe? Sind neben den bereits bekannten Manuskripten noch weitere Schriften Kafkas darin?
Lange genug ist nun Kafka in in der Limmatstadt hängen geblieben, an der Zeit, dass er in öffentliche Hände kommt und wir uns auf Unbekanntes freuen können.
PS: Kafkas umfangreiches Frühwerk ist bis heute nicht gefunden worden, vermutlich hat er es selbst vernichtet, ebenso die frühen Tagebücher.
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17. Juli 2010 von UR
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Quelle: www.tagesspiegel.de, Foto; Mike Wolff
Fritz Teufel war eine der legendären Figuren der Studentenbewegung. Er war Mitbegründer der Kommune K 1, war bei der „Bewegung 2. Juni“, lebte in der Illegalität und verbracht insgesamt acht Jahre in Haft. Den Schalk im Nacken antwortete er mit dem legendären Satz, als er sich im Gerichtssaal erheben sollte: „Wenn es der Wahrheitsfindung dient.“ Teufel und Langhans, das waren die Köpfe der Spassguerilla, das waren unsere Helden.
A 6. Juli 2010 starb Fritz Teufel. Er fuhr bis zuletzt leidenschaftlich Rad, spielte Tischtennis und meinte zu seiner Krankheit im Interview mit dem Tagesspiegel:
„Wenn ich einen Kuchen backe, dann ist das eine Unternehmung, die von der Logistik her ungefähr eine Woche geplant werden muss – wie bei einem fünfjährigen Kind. …“
Farewell, Fritz, wir sind überzeugt, dass im Himmel die Hölle los war, als du gekommen bist und du sie alle begrüsst hast, die Schweijks, die Lampenputzer und Revoluzzer, die Bürgerschreck und Nonkonformisten. Farewell, Fritz.
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