Monatsarchiv für November 2006

Streit der Wissenschaften

Donnerstag, den 30. November 2006

Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme. Spöttisch meint der Pfarrer: «Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist.» Darauf antwortet der Philosoph: «Theologie ist ist, als ob jemand in […]

Literaturquiz

Mittwoch, den 29. November 2006

Um welches wichtige Werk der Weltliteratur handelt es sich hierbei? Es ist immer schlimm, wenn man dreissig wird, aber den Bankbeamten trifft es besonders hart: Ausgerechnet an seinem Geburtstag wir er verhaftet und weiss überhaupt nicht, was los ist. Das Verhör findet im Schlafzimmer seiner Nachbarin statt, keiner sagt ihm, was man ihm vorwirft, aber […]

Weischwinimeine

Dienstag, den 28. November 2006

Bestimmt wissen Sie, von wem dieser Song-Text stammt: Wie geits, wie schteits? Mou merci, es muess, mir wei nid chlage I meine, gäu was wosch? Me het ja o nid d weli Ja nu guet, äbe gäu Item, we me dänkt Im ändeffekt, was söus? Weischwinimeine? Ja henusode, gäu, es chunnt wies muess & chly […]

Von der Subjektivität

Montag, den 27. November 2006

«Das Wort Subjekt hat einen zweifachen Sinn: vermittels Kontrolle und Abhängigkeit jemanden unterworfen zu sein und durch Bewusstsein und Selbsterkenntnis seiner eigenen Identität verhaftet zu sein.» – Michel Foucault Ein banales Beispiel für Subjektivität: Ein Kollege findet, es habe sehr wenige BesucherInnen am heutigen Zibelemärit, ich dagegen habe den Eindruck, es wimmle nur so vor […]

Entzückt

Samstag, den 25. November 2006

Il bacio O Kuss, du Malve in dem Hain der Zärtlichkeiten! Begleitung auf der Tastatur von hellen Zähnen zum sanften Kehrreim, den die Liebe singt voll Sehnen mit ihrer Engelsstimme in des Herzens Weiten. Paul Verlaine Gefunden im Buch «Der Kuss. Eine kleine Kulturgeschichte».

Ricco Bilger

Freitag, den 24. November 2006

Das Bundesamt für Kultur verleiht den Jan-Tschichold-Preis seit 1997. Mit dieser Auszeichnung werden Menschen, die mit der Gestaltung von Büchern zu tun haben geehrt. Der Preis ist mit einer Summe von CHF 10’000.— bis 15‘000.— dotiert. Die Übergabe der Urkunde findet jedes Jahr am Tag der Ausstellungseröffnung der «schönsten Schweizer Bücher» im Museum für Gestaltung […]

Self fulfilling prophecy

Freitag, den 24. November 2006

Alexander Litvinenko schrieb 2002 gemeinsam mit anderen Autoren ein Buch zum Thema: „Blowing up Russia: Terror from Within-Acts of Terror, Abductions and Contract Killings Organized by Russia’s Federal Security Services.“ Nun ist er in London im Spital an den Folgen seiner Vergiftung gestorben. Wer kommt wohl als nächstes dran?