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Wieland, Christoph Martin : Bd. 9: Werke in zwölf Bänden - Werke in zwölf Bänden - Ln

Band 9: Übersetzung des Horaz

"Wielands Übersetzungen stellen einen Höhepunkt in der gesamten Geschichte der Übersetzungskultur dar. Das Geschäft des Übersetzens wurde Wieland in seinen letzten Lebensjahren mehr und mehr zur Hauptaufgabe: »Aber mir selbst gewährt diese Arbeit den schönsten Lebensgenuß, dessen ich in einem so weit vorgerückten Alter noch fähig bin«, schreibt er 1807 anläßlich seiner Cicero-Übertragung an Friedrich von Müller. Schon in den achtziger Jahren des vorausgehenden Jahrhunderts hatte Wieland sich der Übersetzung eines antiken Autors angenommen, der ihm seit der Jugendzeit ein Lieblingsdichter war: Horaz. Gerade die Briefe und Satiren des Horaz, ein herausragendes Beispiel römischer Gesellschaftsdichtung, gaben dem >gesellschaftlichen Schriftsteller< Wieland Gelegenheit, seinen unübertroffenen Spürsinn für die jeweils sich andeutenden zwischenmenschlichen Beziehungen zu bewähren. Wielands Übersetzungskunst zeigt größte Flexibilität, größte Freiheit, größte Vielfalt der Mittel; ihr Repertoire reicht von scharf zupackender Wörtlichkeit über die behagliche Paraphrase bis zur eingearbeiteten Interpretation und wirkt doch stets wie aus einem Guß."

Artikelnummer: 978-3-618-61690-0
Fr. 125.00
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Autor Wieland, Christoph Martin / Fuhrmann, Manfred (Hrsg.)
Verlag Deutscher Klassiker Verlag
Einband Buch
Erscheinungsjahr 1986
Seitenangabe 1288 S.
Meldetext Lieferbar in 48 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.5 cm x B12.4 cm x D5.3 cm 675 g
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