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Die verlorene Generation

Heimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg in der deutschsprachigen Literatur

Die Heimkehr aus einem Gewaltraum wie dem Krieg ist eine Schwellensituation, die den sprachlichen Austausch mit den Daheimgebliebenen ebenso notwendig wie schwierig macht. Das betraf nicht zuletzt die jungen Kriegsteilnehmer am Ersten Weltkrieg, deren Zweifel, nach ihren grundstürzenden Erfahrungen je wieder heimisch werden zu können, sich in der Selbstdeutung als ,verlorene Generation' verdichtet hat. Was der Krieg aus ihnen gemacht hatte und ob, oder wie, ihre Erfahrungen kommuniziert werden konnten, haben nicht zuletzt literarische Texte zu beantworten versucht.

Vor dem Hintergrund einer breiten historisch-literarischen Problemsichtung wird untersucht, welche Auskünfte Texte von Bertolt Brecht, Ernst Toller, Joseph Roth, Jakob Wassermann, Erich Maria Remarque, Ödön von Horváth, Alfred Döblin sowie weniger bekannter Autoren auf solche Fragen geben.

Artikelnummer: 978-3-8253-4686-7
Fr. 70.70
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Produktspezifikation
Autor Deupmann, Christoph
Verlag Universitätsvlg. Winter
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2020
Seitenangabe 403 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen GB; 11 Abbildungen
Masse H21.5 cm x B14.4 cm x D3.0 cm 571 g
Artikelart Lager
Reihe Beiträge zur neueren Literaturgeschichte
Reihenbandnummer 399
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