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Lepenies, Philipp: Die Macht der einen Zahl

Eine politische Geschichte des Bruttoinlandsprodukts
Keine statistische Kennzahl beeinflusst die aktuelle Politik stärker als das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Noch in den dreißiger Jahren existierten in England und in den USA unterschiedliche Vorstellungen davon, wie sich wirtschaftliche Vorgänge in Zahlen abbilden ließen. Nur eine dieser Methoden, der Vorläufer des BIP, bewährte sich im Zweiten Weltkrieg als Planungs- und Informationsinstrument und wurde in der Nachkriegszeit von den USA mit aller politischen Macht im Westen als Standard etabliert. Zusammen mit der Idee des Wachstums gab diese Methode Hoffnung auf eine Zukunft unendlichen materiellen Wohlstands. Obwohl mit seiner Hilfe nur ganz bestimmte Probleme gelöst werden sollten, monopolisiert das BIP seitdem den Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge.»Die Macht der einen Zahl schildert auf spannende Weise den weltweiten Siegeszug des Bruttoinlandsprodukts und seiner Vorläufer. Es ist trotz der umfassenden Herleitung anhand historischer Quellen auch für wirtschaftswissenschaftlich interessierte Laien gut lesbar und allgemeinverständlich Geschrieben … Ein sehr lesenswertes Buch, das lange nachwirkt.«
Dr. med. Daniel Sommerlad, socialnet.de 28.10.2014
Artikelnummer: 978-3-518-12673-8
Fr. 23.90
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Autor Lepenies, Philipp
Verlag Suhrkamp
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2013
Seitenangabe 186 S.
Meldetext Lieferbar in 48 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H17.7 cm x B10.9 cm x D1.4 cm 117 g
Auflage Originalausgabe
Reihe edition suhrkamp
Reihenbandnummer 2673
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