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Longerich, Peter: Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte

Von der Aufklärung bis heute
80 Jahre nach dem Holocaust: Ein Buch, das uns die Augen öffnet

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist - die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich, renommierter Historiker und Mitautor des 2012 veröffentlichten ersten Antisemitismusberichts des Deutschen Bundestags, zeigt, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist. Ein brisantes Buch, das mitten in die aktuelle Debatte stößt.

»Longerich geht gründlich auf die Wurzeln des deutschen Antisemitismus ein und verfolgt den Anspruch, Linien in die Gegenwart aufzuzeigen.«
Artikelnummer: 978-3-8275-0067-0
Fr. 47.90
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Autor Longerich, Peter
Verlag Siedler
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 640 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H23.2 cm x B16.4 cm x D5.2 cm 997 g
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