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Weber, Georg: Tod, Modernität und Gesellschaft

Daß der Tod in modernen Gesellschaften "verdrängt" wird, gehört zu den scheinbar sicheren Wissensbeständen des alltagsweltlichen common-sense. Hauptziel der Untersuchung ist, mit gesellschaftstheoretischen Mitteln dieses vermeintlich sichere Urteil auf seinen Gehalt kritisch zu überprüfen. Nach einer erkenntnistheoretischen und geistesgeschichtlichen Hinführung zum Thema bekommt die Formulierung einer sozialwissenschaftlich fundierten Theorie der Todesverdrängung, die die üblichen kulturkritischen Folien einer totalisierenden Vernunft- und Modernitätskritik vermeidet, einen zentralen Stellenwert. Die in einem letzten größeren Gedankenschritt formulierten "Überwindungsversuche" moderner Todesverdrängung beziehen die Kriterien ihrer Kritik aus den Kategorien der Moderne selbst und nicht von einem extramundanen Standpunkt her.


Artikelnummer: 978-3-322-99834-7
Fr. 76.40
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Autor Weber, Georg
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2012
Seitenangabe 488 S.
Meldetext Folgt in ca. 5 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Paperback
Masse H22.9 cm x B15.2 cm x D2.6 cm 700 g
Auflage Softcover reprint of the original 1st ed. 1989
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