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Marquardt, Friedrich-Wilhelm: Was dürfen wir hoffen, wenn wir hoffen dürfen

In diesem zweiten Band seiner dreibändig angelegten Eschatologie wird über den Tod, den Feind jeden Zukunftlebens, als Tor zur Zukunft nachgedacht. Unter der Fragestellung "Was kommt auf uns zu?" geht es Marquardt um die Sphäre, die den Übergang von der alten Zeit zur neuen darstellt. Gegen die Geringschätzung der Apokalyptik wird in diesem Buch versucht, ihr Sinn und Aktualität zuzusprechen und sie nicht Sektierern zu überlassen. Israels Verhältnis zu seinem Land rückt dabei ebenso in den Mittelpunkt des Interesses wie eine von jüdischer Tradition abgeleitete Sicht der lukanischen Apostel- und Missionsgeschichte. So werden Konturen der alten Erwartung eines Tausendjährigen Friedensreiches auf Erden vor dem Kommen des Reiches Gottes neu skizziert. Zuvor jedoch sehen wir alle unserem Sterben und dem Tod entgegen. Beide scheinen uns die Zukunft Gottes zu verbauen. Entgegen einer immer noch nur auf der Zukunft der Seelen bedachten protestantischen Hoffnungstradition wird in diesem Buch vom "Volk Gottes im Weltgeschehen" gesprochen, wie wir es heute erfahren und theologisch verantworten sollen.


Artikelnummer: 978-3-89991-235-7
Fr. 50.65
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Autor Marquardt, Friedrich-Wilhelm
Verlag Verlag Hartmut Spenner
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2021
Seitenangabe 415 S.
Meldetext Libri-Titel folgt in ca. 2 Arbeitstagen
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H22.1 cm x B15.6 cm x D2.3 cm 592 g
Auflage unveränderter Nachdruck der Ausgabe München 1994
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