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Reckwitz, Andreas: Die Gesellschaft der Singularitäten

Zum Strukturwandel der Moderne
Das Besondere ist Trumpf, das Einzigartige wird prämiert, eher reizlos ist das Allgemeine und Standardisierte. Der Durchschnittsmensch mit seinem Durchschnittsleben steht unter Konformitätsverdacht. Das neue Maß der Dinge sind die authentischen Subjekte mit originellen Interessen und kuratierter Biografie, aber auch die unverwechselbaren Güter und Events, Communities und Städte. Spätmoderne Gesellschaften feiern das Singuläre. In seinem preisgekrönten soziologischen Bestseller untersucht Andreas Reckwitz den Prozess der Singularisierung, wie er sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Ökonomie, Arbeitswelt, digitaler Technologie, Lebensstilen und Politik abspielt. Mit dem Anspruch einer Theorie der Moderne zeigt er, wie eng dieser Prozess mit der Kulturalisierung des Sozialen verwoben ist, welch widersprüchliche Dynamik er aufweist und worin seine Kehrseite besteht. Die Gesellschaft der Singularitäten kennt nämlich nicht nur strahlende Sieger. Sie produziert auch ihre ganz eigenen Ungleichheiten, Paradoxien und Verlierer. Eines der meistdiskutierten Bücher der letzten Jahre.»Wer diese 3D-Brille für die Gegenwart aufsetzt, versteht, wie Populismus und Kulturkapitalismus zusammenhängen.«
Kolja Reichert, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 24.11.2019
Artikelnummer: 978-3-518-58742-3
Fr. 29.90
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Autor Reckwitz, Andreas
Verlag Suhrkamp
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2019
Seitenangabe 480 S.
Meldetext Lieferbar in 24 Stunden
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.4 cm x B13.8 cm x D3.6 cm 584 g
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